Was ist Autogenes Training (AT)?

Das Autogene Training ist der Klassiker unter den Entspannungsverfahren im westlichen Kulturkreis.

 

Es wurde in den 1920er Jahren vom Berliner Neurologen Dr. med. Johannes Heinrich Schultz aufgrund seiner positiven Erfahrungen mit der medizinischen Hypnosetherapie entwickelt.

 

Das AT fördert sowohl die physiologische Selbstkontrolle als auch die mentale Konzentration, führt zu innerer Ruhe, aufgrund der "Konzentrativen Selbst-entspannung", wie er es nannte.

 

 

Das AT umfasst 3 Stufen, die Grund-, Mittel- und Oberstufe; wobei die Grundstufe von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren sehr gut erlernt und sofort angewendet werden kann.

 

Spürbare Fortschritte stellen sich nur durch regelmässiges Training im Alltag ein.

 

Das praktische Training verbessert das körperliche Selbstempfinden und kann daher einer bewussten Steuerung und Kontrolle dessen, was im und mit dem Körper passiert, Vorschub leisten.

Es kann individuelle Konflikte und soziale Probleme zwar nicht aufheben, jedoch Voraussetzung zu leichteren Umgang mit Belastungen schaffen.

 

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Wie funktioniert AT?


 

Rhetorische Formeln einer Selbst-Suggestion ("auto-gen" bedeutet: selbst entwickelt) erzeugen partielle Ruhe-, Schwere- und Wärme- Empfindungen, die zur tiefen psychisch und physischen Ausgleichung und zu einer Stabilisierung des "Anwenders" führt.

 

Das bedeutet, durch gezielten Einsatz von kurzen selbst ausgearbeiteten Formel, sich in jeder Situation, in einen Entspannungszustand zu versetzen.  

 

Die Übungen wirken positiv auf den Muskeltonus und das vegetative Nervensystem. Die Inneren Organe können heilsam beeinflusst werden, das Herz schlägt langsamer und die Gefässe weiten sich. Die Atmung wird tiefer und regelmässiger. Das Immunsystem wird angekurbelt, und weniger Stresshormone zirkulieren im Blut, die unsere Abwehr schwächen.

Ziel des AT?


 

Mit der Zeit reichen die Worte "Schwere", "Wärme", "Atmung", "Ruhe" etc. um eine tiefe Entspannung zu erreichen. Die Settings sind so aufgebaut, dass ein selbst aktives und autonomes Arbeiten, unabhängig der Kursleiterin, jederzeit im Alltag möglich ist.

 

Unterstützende Informationen und somit Wissen, unter anderem über Auswirkung von Stress und Anspannung, Reaktionen des Körpers und Geistes, körperliche Symptomatik (Psychosomatik), Prävention etc. unterstützen bei der Umsetzung des AT in alltäglichen Situationen.

 

Die Gedankengänge nehmen ab, die Konzentrationsfähigkeit verbessert sich. Das alles führt dazu, dass sich Ruhe, Gelassenheit und Wohlbefinden einstellt.

Weshalb AT lernen?


 

Die Liste ist lange nicht abschliessend und soll nur einen kleinen Einblick gewähren, bei welchen Themen AT angewendet werden kann.

 

  • Wirkt ausgleichend auf Stress und innere Unruhe
  • Schlaffördernd
  • Angstzustände können abgebaut werden
  • Seelisches und körperliches Wohlbefinden
  • Mit Belastungen besser umgehen, durch Distanz zum Thema
  • Konzentration wird erhöht - Leistung auf den Punkt -
  • Verbessert die Gedächtnis-leistung
  • Verbessert die Regeneration und Selbstkompetenz
  • Erhöht die  Selbstauf-merksamkeit und Sensibilität
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