Ruhe und Gelassenheit

Sei mutig und hab mehr Ruhe!

Wir leben an einem wunderschönen Ort mit See. Wenn du dir Zeit nimmst, den See beobachtest, dann hörst du den Wind und siehst das wellige Wasser. Die umliegende Landschaft zeigt sich in der See. Weil du dir Zeit nimmst, erkennst du dies.

Wenn kein See in der Nähe ist, kannst du das mit einem Eimer zuhause machen. Du siehst dich im Wasser, aber erst dann, wenn das Wasser still ist.

Wenn wir davon ausgehen, wie wenig wir uns Zeit nehmen am Tag, kann man sich vorstellen, was alles aus unsere Sichtfeld verschwindet.
Kreative Lösungen bleiben im Alltagsstress oft verschwommen. Man kann davon ausgehen, dass das bei vielen der Normalzustand ist. Weshalb werden so viel Ruheräume, Ruheoasen angeboten? Oder bei vielen Gelegenheiten wird um Ruhe gebeten?

Manche tun sich mit der Ruhe schwer. In dieser Zeit, wo wir geradezu zum Innehalten „gezwungen“ werden! Ruhe empfinden manche als Qual.

Überleg dir, welche Momente, die du eigentlich in Ruhe geniessen könntest, füllst du mit einem Gespräch oder mit einer Geräuschkulisse oder lenkst dich mit verschiedenen Medien ab. Vielleicht mag das eine Vermeidungsstrategie sein, frag dich was willst du vermeiden?

Die Beschäftigung mit uns selbst kann Angst machen. Willst du überhaupt, dass das Wasser im Eimer ruhig ist? Oder würdest du das verhindern wollen?
Vielleicht benötigst du Mut, Ruhe zuzulassen, um nur noch die Gedanken zu hören. Es mag sein, dass diese nicht immer schön sind!

Vielleicht würdest du staunen, denn dann würdest du deine Schätze im Grund liegen sehen.